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	<title>Agapis Welt</title>
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	<description>Agapis Welt unterstützt alleinerziehende Familien dort, wo normalerweise zwei Erwachsene vorgesehen sind.</description>
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		<title>Chapeau Mädels!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 15:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agapi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mitarbeiterinnen kennen das schon – ich habe eine Idee, ich teile sie ihnen mit, ich frag sie nach ihrer Meinung, sie sagen mir ihre Meinung, ich nehme sie ernst. Ja, ich lasse mich bewegen von anderen Ansichten – ist es doch eines der schönsten Güter, ein „ehrliches Feedback“. Und dann checke ich natürlich noch die Umsetzbarkeit. So entstand die Sinnkind-Produktlinie. Die Aktion „Paten für Straßenkids“ unterstützen wir ja nun schon seit über 10 Jahren – dass ich sozial bin, kennen sie also.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-483" href="http://www.agapiswelt.de/blog/chapeau-maedels/480/101029-kalleberg"><img class="alignnone size-full wp-image-483" src="http://www.agapiswelt.de/files/2010/10/101029-Kalleberg.jpg" alt="101029-Kalleberg" width="517" height="736" /></a></p>
<p>Erst kam Kalle in beige. Kalle ist der kleine Straßenköter, das Maskottchen vom Verein. Das war eine schwere Geburt. 2 ½ Jahre ging es zwischen den Chinesen und mir hin und her. Sie konnten sich partout nicht vorstellen, dass ich in Deutschland einen ramponiert Straßenköter als Werbemittel verwenden wollte und haben mir ständig, entgegengesetzt zu meinem Entwurf, plüschiges Welpensüß-Kontra gegeben. Ich hatte einen wahrhaftig authentischen Prototypen genäht, er hatte geflickte geknickte Ohren, ganz spiddelige Beine und einen ganz dünnen Bauch – das sind die Pfunde der Waldorfschulzeit, damals hatte ich einen wunderschönen Elefanten genäht. Die Chinesen jedoch antworteten immer mit Wesen, die aus in Einkaufs-Centern stehenden 1-EUR-Greiferarmboxen entfleucht zu sein schienen. Mit zu großem Kopf und riesigen Pfoten. Ich wollte aber nicht so plump auf die Tränendrüse drücken. Aber dann erblickten 3.000 Kalles endlich das Licht der Welt. Sie wurden in unsere Agentur geliefert. Ich konnte doch als werdende Mutter meine Brut nicht fremdlagern. Sie verdrängten aber spürbar Raum – ich hatte mich komplett verschätzt. Aber Improvisieren ist eine meiner größten Stärken – ich baute einen Turm in unser Loft, der peu à peu schrumpfte. Und zum Glück waren wir erfolgreich. Eineinhalb Jahre später konnte ich bereits die nächste Edition angehen – Kalle in grau.</p>
<p>Wir bekamen Routine in der Hundeherstellung und erlangten wieder Kräfte. Hinzu kam dann noch die Erkenntnis, dass Kindern in ihrer Kindheit gleich von Anbeginn an (Schwangerschaft) geholfen werden könnte. Wir AGAPIS setzten uns also wieder zusammen, hirnten und schwups entstand die nächste Produkt-Idee.</p>
<p>Was muss sich denn in der Gesellschaft verändern, damit diejenigen, die da mehr machen als die andern, nämlich die Alleinerziehenden und die Kinder, die alleine erzogen werden, respektiert und von uns anderen unterstützt werden?</p>
<p>Wie wäre es mit einem Kerl in jeder Kita. Die meisten allein erzogenen Kinder wachsen doch heran in einer Welle von überschwänglicher Weiblichkeit. Und die sie umgebenen Pädagoginnen strotzen meist vor Empfindlichkeit. Sie brauchen aber doch auch alle mal einen Mann zum Toben, sich auseinandersetzen, Ausprobieren und sich identifizieren – nicht nur den Trennungskindern fehlt häufig der Vater zum Boxen und Mami haut man nun mal nicht.</p>
<p>Wenn die Familie zerbricht, ist das die erste Krise in dem Leben der Kleinen. Wie wäre es mit Kindertrennungsgruppen mit einem Kerl als Co-Leiter, da treffen sich die Kinder, schließen sich zusammen und lernen voneinander – das stärkt und macht sie selbstbewusst.</p>
<p>Oder ein Eltern-Navi. Wir haben doch auch alle mittlerweile eine Uschi im Auto, die sagt, wo es langgeht. Das würde Eltern vielleicht auch helfen. Man könnte Trainings anbieten – damit sich die in Trennung befindenden Elternteile zusammenraufen lernen und ihr Kind vor lauter Streiten nicht aus den Augen verlieren. Beide bleiben doch Eltern und je potenter sie weiterhin zusammenarbeiten, umso besser geht es ihrem Kind.</p>
<p>Auch so eine Art Feuerwehr, die Eltern in Not unter die Arme greift, wäre doch toll. Was macht denn eine Mutter, deren Kind just krank wird, wenn sie ein wichtiges Bewerbungsgespräch hat. Dann könnte die Feuerwehr angerufen werden – die hätten nämlich eine 24-Stunden-Kinderbetreuung in petto. Oder gar ein Kinderhotel. Dann könnte man den Kleinen auch mal einen „Elternfrei-Gutschein“ schenken.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-486" href="http://www.agapiswelt.de/blog/chapeau-maedels/480/101029-kalleloch"><img class="alignnone size-full wp-image-486" src="http://www.agapiswelt.de/files/2010/10/101029-Kalleloch.jpg" alt="101029-Kalleloch" width="517" height="388" /></a></p>
<p>„Sie sind doch gar nicht allein erziehend, geschweige denn Mutter?“, werde ich häufig gefragt. Stimmt, ich bin nur Unternehmerin und habe diese Sorgen nicht. Doch lebe ich in dieser Gesellschaft, in der sich die Spielregeln drastisch verändern. In der Müttern und Vätern, die den Job der Erziehung alleine übernehmen müssen, oft nicht mehr viel Zeit bleibt, ihren Kindern die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Und in der sogar viele Kinder verarmen.</p>
<p>Wir schufen also sinnvolle Produkte, die indirekt Kindern helfen und hefteten ihnen eine Botschaft an, die die Gesellschaft zum Denken anregt und einen Geist ins Rollen bringt. Sie machen Freude, die Sinnkind-Produkte und helfen parallel im Haushalt aus oder nehmen uns ernst und muntern uns auf.</p>
<p>Und weil jetzt Weihnachten vor der Tür steht, haben wir unsere Kräfte mal wieder geballt und uns zusammengetan. Die Fotografin <a href="http://www.cordulakropke.de/" target="_blank">Cordula Kropke</a> hat uns mit dem Shooting gesponsert, sowie ihre Tochter das Wundertütenmodel ist, die AGAPIS (einschließlich meiner Selbst) haben die weiblichen Models verkörpert und mein toller Mann ist auch mit dabei. Das nenne ich mal durchwachsenes Engagement. Dass ich meinen Herzensprojekten alles gebe, ist das eine, aber dass meine Mitarbeiterinnen soweit gehen, Modell zu stehen &#8230; Chapeau Mädels! Ich bin sehr gerührt.</p>
<p>Danke ihr Lieben.</p>
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		<title>Die Hunde von Heute</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 08:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agapi</dc:creator>
				<category><![CDATA[xxltern Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[NOTIZEN EINER ANDEREN
Gänsehaut, mir schießen Tränen in die Augen – ich bin geschockt von der Kampagne für WWF, entwickelt von der Designagentur Ogilvy Paris. Mit den getaggten Tieren haben sie es geschafft, sie haben mich berührt. Es ist ihnen gelungen, dass ich für den Moment nicht trennen konnte. Realität? Wieso nicht? Sie fragen mich &#8220;What [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NOTIZEN EINER ANDEREN</p>
<p>Gänsehaut, mir schießen Tränen in die Augen – ich bin geschockt von der Kampagne für WWF, entwickelt von der Designagentur Ogilvy Paris. Mit den getaggten Tieren haben sie es geschafft, sie haben mich berührt. Es ist ihnen gelungen, dass ich für den Moment nicht trennen konnte. Realität? Wieso nicht? Sie fragen mich &#8220;What will it take before we respect the planet?&#8221; (Wann werden wir endlich den Planeten respektieren?)</p>
<p><a rel="attachment wp-att-466" href="http://www.agapiswelt.de/blog/die-hunde-von-heute/459/wwf-graffiti-rhinoceros_kl"><img class="alignnone size-full wp-image-466" src="http://www.agapiswelt.de/files/2010/10/wwf-graffiti-rhinoceros_kl.jpg" alt="wwf-graffiti-rhinoceros_kl" width="517" height="332" /></a></p>
<p>Geschockt hat mich aber, wenn ich ehrlich bin, dass ich tatsächlich davon ausging, dass es Wirklichkeit sei. Dass ich das dachte, hat mich zutiefst betroffen gemacht und berührt. Ich bin anscheinend so etwas gewohnt, es wundert mich nicht mehr!</p>
<p>Ein paar Tage später, in einem Wäldchen, treffe ich einen Baum, der wie die Tiere in der Kampagne mit Graffitti besprayt ist.</p>
<p>Ich kneife die Augen zusammen. Der Baum bleibt beschmiert. Es ist echt was ich sehe. Puh. Schluck. Jetzt bin ich wirklich sprachlos – es ist kein Zynismus mehr, es ist Wirklichkeit. Sind Bäume nicht auch Lebewesen? Wissen das die Menschen nicht mehr? Leider ist es auch kein Einzelfall. Den Weg zieren weitere Mahnmale.</p>
<p>Ich bin traurig, sehr, dann komme ich ins Grübeln.</p>
<p>Von Hunden kenne ich es, dass sie ihr Beinchen heben, um ihr Revier zu markieren. Es wird zum Glück vom Regen immer wieder weggespült. Ein &#8220;Tag&#8221;, das ist die Kennung unserer Jugend, wird auch immer wieder von Hausmeistern oder Stadtreinigungen übergemalt und auch die Sitzpolster unserer öffentlichen Verkehrsmittel werden extra schon gruselig gestaltet, damit taggen gar keinen Spaß mehr macht. Das Beinchen heben unserer Jugend wird ignoriert.</p>
<blockquote><p>Wir in AGAPIS WELT rechnen mit Wertschätzung, denn einen Teil des  Reinerlöses jedes erworbenen Produkts fließt in soziale Projekte wie in  „Paten für Strassenkids“. <a href="../shop/" target="_blank">Geh doch einfach mal sozial shoppen!</a> <a href="../shop/" target="_blank">SHOP &gt;</a></p></blockquote>
<p>Wieder zurück zum Hund. Es ist sein Trieb, er kann da nix für. Kann es sein, dass der Mensch vielleicht auch einen solchen Trieb hat? Er bemalt einen Baum und schreibt neben eine steinalte Hieroglyphe im Grab von Tutanchamun, ohne mit der Wimper zu zucken &#8220;I was here!&#8221; – vielleicht kann er da nix für?</p>
<p>Vielleicht ist es aber auch nur so, das sich die Menschen weiter entwickelt haben. Oder zurück zu den Wurzeln kommen. Sie bemalen wieder Wände. Die Weiterentwicklung besteht vielleicht darin, das wir es extrovertiert tun. Wir bemalen nicht mehr die Höhlen von innen, wir bemalen die Höhle von aussen. Der Mensch beschreibt auch rumstehende Gegenstände, manchmal auch Autos. Er sucht jede freie Fläche um sich zu äußern &#8230; Schau, ich war hier, ich! Mich gibt es – HALLO?!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-467" href="http://www.agapiswelt.de/blog/die-hunde-von-heute/459/101006-baum-graffitti_kl"><img class="alignnone size-full wp-image-467" src="http://www.agapiswelt.de/files/2010/10/101006-Baum-graffitti_kl.jpg" alt="101006-Baum-graffitti_kl" width="517" height="346" /></a></p>
<p>Oder ist der Mensch grobschlächtiger geworden? Vielleicht hat man heute nicht mehr das Feingefühl von meins und deins – das hat aber im übrigen der Hund, er riecht sofort, wenn da schon einer vor ihm war. Das klappt bei uns nicht  – unsereins macht einfach brege daneben.</p>
<p>Aber mal ehrlich, es ist auch nicht neu. In jeder Kultur war ein solches Neandertalerverhalten vorhanden. Etwas zu bemalen oder sich zu verewigen, das ist ein Trieb. Dem Wanderer zum Beispiel, ihm werden riegeros die Kennung des Weges an die Bäume gemalt. Ok, diese Kennung ist etwas kleiner und nicht so bizzarr. Sie ist auch noch für was nütze, im hübschen Flaggendesign, gradlinig und ernst. Aber sie sind auch brege auf das Lebewesen getackert oder gemalt worden.</p>
<p>Und dann gibt es auch noch die Romantiker unter den Menschen, die in die Rinde dieses Lebewesens Baum Herzen und Buchstaben schnitzen. Das läuft unter Romantik, aber das Tätowieren eines Herzens auf meinen Oberarm mit dem Namen meines Kerls ist primitiv.</p>
<p>Ich denke unsere Eltern und Ureltern haben die Natur genauso wenig bewusst respektiert, wie die Jugend die Bäume heute.</p>
<p>Vielleicht sind manche von uns feiner in der Wahnehmung geworden – nur leider nicht alle?</p>
<p>Wieder zurück zum Hund. Wenn es wie bei den Hunden ist, will unsere Jugend uns vielleicht auch etwas mitteilen. Dann ist es vielleicht nicht so schlau sie zu ignorieren, ihnen immer wieder ihre Tafel zu säubern. Vielleicht müssen wir für sie nach neuen möglichen Höhlen suchen, damit sie ihren Trieb ausleben und uns was mitteilen können – ist es doch ihr Naturell.</p>
<p><a href="http://wwf.panda.org/" target="_blank">wwf.panda.org</a></p>
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		<title>„Wieso sind Sie so Hölle sozial, Agapi?!“</title>
		<link>http://www.agapiswelt.de/blog/wieso-sind-sie-so-hoelle-sozial-agapi/386</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 15:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agapi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NOTIZEN EINER ANDEREN
O.k. Wenn man eine solche Historie hat wie ich, wird man entweder zum Mega-Arsch oder man strebt das höhere Sein an. Da kann sich Menschenkind gar nicht gegen wehren. In meiner Kindheit war ich nicht allein, ich bin mit zig Pflegekindern groß geworden, die alle verschiedene gruselige Schicksale verbanden. Ich wurde also schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NOTIZEN EINER ANDEREN</p>
<p>O.k. Wenn man eine solche Historie hat wie ich, wird man entweder zum Mega-Arsch oder man strebt das höhere Sein an. Da kann sich Menschenkind gar nicht gegen wehren. In meiner Kindheit war ich nicht allein, ich bin mit zig Pflegekindern groß geworden, die alle verschiedene gruselige Schicksale verbanden. Ich wurde also schon in jungen Jahren mit der Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft konfrontiert und von meinem Elternhaus geprägt. Dazu noch die Bedeutung meines Namens &#8230; mehr muss ich glaube ich nicht sagen, oder?</p>
<p>Ich hatte unbewusst eine Zeit mit Helfersyndrom, danach kam die Zeit, in der das Syndrom gestört wurde durch einen Schuss gesunden Egoismus &#8230; dieser Krafttanz, wer übernimmt die Führung beim Tanzen war anstrengend aber verdamt lehrreich. Ich denke, heute kann ich sagen, dass ich ein ausgewogenes sozial handelndes Menschenkind geworden bin, welches sich ein A nicht für ein U verkaufen lässt, gerne mit schnellen Autos umherflitzt und Spaß hat, sprich, nicht mehr so doof ist, sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen und Spaß hat zu geben was es übrig hab. GANZ VIEL POWER.</p>
<blockquote><p>Wir in AGAPIS WELT rechnen mit Wertschätzung, denn einen Teil des Reinerlöses jedes erworbenen Produkts fließt in soziale Projekte wie in „Paten für Strassenkids“. <a href="http://www.agapiswelt.de/shop/" target="_blank">Geh doch einfach mal sozial shoppen!</a> <a href="http://www.agapiswelt.de/shop/" target="_blank">SHOP &gt;</a></p></blockquote>
<p>Der am längsten mit mir verbundene Verein „basis&amp;woge“ startete 2000 die Aktion „Paten für Straßenkids“ und ist damit seither sehr erfolgreich. Damals habe ich mit meiner Agentur gerade gestartet, es war genau das, was ich wollte. Ich wollte mit meiner Agentur Sinnvolles tun, mit meinem Können Gutes unterstützen, damit es wahrgenommen wird. Das Zeug dazu hatte ich vorher in einer großen Hamburger Agentur gelernt, die das gleiche für Kommerzielles anwendet – wieso nicht das Wissen auf Gutes übertragen. Ich fühlte mich wie Robin Hood unter den Werbern. Es war aufregend ein solch spannendes Projekt gleich zu Beginn meiner Karriere zu unterstützen. Ich entwickelte mit meiner kleinen aber feinen Agentur AGAPI das Konzept und erschuf später Kalle, den Straßenköter – fortan das Maskottchen des Vereins.</p>
<p>Seit 2006 sponsere ich jetzt mit AGAPI die „Bio Brotbox“. Zusammen mit zahlreichen Unterstützern geben wir jedem Erstklässler die Chance einmal Bio zu schmecken – das kleine Bilderbuch ist ein bleibendes Geschenk, das wirken kann. Das Konzept, die Texte und Illustrationen wurden von uns AGAPIS gesponsort. Unser Wunsch war es, den Kindern nichts zu verkaufen, sondern eine Geschichte, eine Idee näher zu bringen, ihnen einmal mit Respekt zu begegnen und ihnen eine Freude zu machen ohne zu werten und ohne Hintergedanken.</p>
<p>Zusammen mit dem ATB e. V. entstand 2009 ein Förderungskonzept, um alleinerziehende Familien dort zu unterstützen, wo normalerweise zwei Erwachsene für vorgesehen sind. Es entstand der Förderverein „XXLTERN raus bist du noch lange nicht“, dem es um den Ausbau und die Erweiterung der vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsleistungen geht. Hier kreierten wir den Namen, entwickelten das Kommunikationskonzept, die Inszenierung und natürlich das Design. Wir gingen immer wieder in den Dialog, klärten Verständnisfragen und hatten Konflikte zu lösen, denn die Verhalten von Sozial- und Wirtschaftssystemen könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich begleitete den Verein insgesamt fünf Jahre und unterstützte ihn bei der Gründung.</p>
<p>Meine Kunden reagieren. Sie haben Interesse an unserem Engagement und wollen unser Handeln und die Verbundenheit zu den sozialen Themen verstehen und begleiten. Mit Agapis Welt möchte ich meinem gesamten persönlichen sozialen Tun noch mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung zollen. Hier kann es sich entfalten, sich selbstbewusst zeigen, anstiften und wachsen – Platz genug ist da und Power auch.</p>
<p>Ach, eines haben wir Ende letzten Jahres noch angezettelt. Wir AGAPIS haben unsere Köpfe zusammen gesteckt und eine nützliche, im wahrsten Sinne „fragwürdige“ Sinnkind-Produktlinie kreiert. Kurz vor Weihnachten 2009 haben wir sie dann noch schnell produziert und bei der Verkaufsveranstaltung in der Johanneskirche in der Max-Brauer-Allee und im eigenen Online-Shop, dem AGAPISWELT-Shop verkaufen können. Mit dem Verkauf der eigens entworfenen und produzierten Sinnkind-Produkte und Kalle, dem Straßenköter möchte ich als Unternehmerin ein Zeichen setzen. Diesen Beitrag kann ich als kleine Agentur leisten, Grundlegendes zu verändern. Wir in AGAPIS WELT rechnen mit Wertschätzung, denn einen Teil des Reinerlöses jedes erworbenen Produkts fließt in soziale Projekte.</p>
<blockquote><p>Ich finde, dass Kinder die Zukunft sind und<br />
dass ich die Zukunft heute gestalten kann.</p></blockquote>
<p>Mit AGAPIS WELT möchten wir natürlich Spaß machen, aber auch den Kommerz mit einer sozialen Tat verbinden und dabei sexy sein. Die zu erwerbenden Produkte regen nicht nur den Käufer zum Denken an. Sie provozieren unterschwellig, wo immer sie wahrgenommen werden – ob als Geschenk oder als Alltagsgegenstand. Die rotschwarzen Komposita zieren die weißen Objekte und irritieren. Das Lätzchen zum Beispiel mit der Wortkombination „Entwicklungsspuren“ – ein Baby sabbert, kleckert, hat noch keine Manieren, es macht Dreck! – oder hinterlässt es lediglich Spuren der Entwicklung? Mit den Sinnkind-Produkten möchte ich gezielt allein erzogene Kinder unterstützen. Nur wenn Kinder die Chance haben, soziale Kompetenz zu entwickeln und zu reifen Menschen heranzuwachsen, werden auch sie für sich und andere künftig Verantwortung übernehmen. Hugh, ich habe gesprochen!</p>
<p><a href="http://www.agapiswelt.de/shop/" target="_blank">Geh doch einfach mal sozial shoppen!   SHOP &gt;</a></p>
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